Bei der britischen Sportart Snooker versucht ein Spieler abwechselnd rote und im besten Fall den schwarze Ball zu lochen, da dieser die höchste Wertigkeit hat und man einen Frame so schneller für sich entscheiden kann. Da die Tascheneingänge beim Snooker kleiner sind als beim normalen Billard, sollte der Spieler, trotz der kleineren Bälle beim Snooker, sehr präzise spielen.

Punkte und Wertigkeiten der Snooker Bälle:

Ein Set Snookerkugeln besteht aus 22 Bällen. Der weiße Ball ist auch gleichzeitig der Spielball. Zudem besitzen die Bälle folgende Wertigkeiten:

  • rot: 1 Punkt
  • gelb: 2 Punkte
  • grün: 3 Punkte
  • braun: 4 Punkte
  • blau: 5 Punkte
  • pink: 6 Punkte
  • schwarz: 7 Punkte

Wie groß und schwer sind Snooker Bälle?

Die Snooker-Bälle (Kugeln) haben einen Durchmesser von 52,5 Millimetern. Dabei gibt es einen Toleranzwert in Höhe von 0,05 Millimetern. Ein Snookerball wiegt 142 Gramm und ist damit leichter als die Bälle, die beim Poolbillard, beim Karambolage oder beim russischen Billard verwendet werden. Beim Gewicht darf ein Ball den Toleranzwert von 3 Gramm nicht überschreiten, da das Gewicht ansonsten unzulässig ist.

Woraus bestehen Snooker Bälle?

Die heutigen Snooker Bälle bestehen in erster Linie aus Phenolharzen. Damals wurden zur Produktion von Snookerbällen in erster Linie Knochen, und teilweise sogar Elfenbein, verwendet. Doch diese haben den großen Nachteil, dass sie nicht gleich bzw. homogen sind. Je langsamer man einen Ball spielt, desto größer ist die Gefahr, dass der Schwerpunkt zur Seite kippt und dadurch dem angestrebten Weg des Balles nicht gerecht wird. Dies wird durch die Verwendung von Phenolharzen verhindert, sodass die Maße der Snookerkugel gleichmäßig verteilt ist.

Kicks sollte man vermeiden

Um sogenannte Kicks bei einem Zusammentreffen vom Objektball und dem Spielball zu vermeiden, ist es enorm wichtig auf die Sauberkeit der Bälle zu achten und diese regelmäßig zu pflegen. Dabei kann man zum Beispiel ein Microfasertuch oder Tücher aus Baumwolle, die nicht fusseln, benutzen. Zusätzlich können im Fachhandel spezielle Pflegepolituren erworben werden.

Zudem sollte man die Bälle in regelmäßigen Abständen auf Schäden untersuchen und im Schadensfall austauschen. Auch während des Spiels zahlt sich ein Blick auf die Bälle und auf den Tisch oft aus. So können Partikel oder starke Kreideabdrücke den Weg der Kugeln beeinflussen und zu Zielverfehlungen führen. Unglückliche Kicks haben im Profibereich schon den Ausgang der ein oder anderen Partie bestimmt und sind für den Spieler sehr ärgerlich.